Verdi zog lautstark durch die Werner Innenstadt

Streik bei Amazon

Rund 150 Beschäftigte von Amazon Werne haben am Freitag an einer regionalen Kundgebung der Gewerkschaft Verdi in Werne teilgenommen. Gemeinsam mit 250 Beschäftigten aus dem Einzelhandel zogen sie lautstark durch die Innenstadt. Zentrale Forderung war die Sicherung des Standorts Werne.

WERNE

, 26.06.2015, 11:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verdi zog lautstark durch die Werner Innenstadt

Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.

Gemeinsam mit 250 Beschäftigten aus dem Einzelhandel marschierten die 150 streikenden Amazon-Mitarbeiter durch die Innenstadt und forderten Tarifbindung und eine Standortsicherung - obwohl der Mietvertrag für das Logistikzentrum im Wahrbrink bis 2018 verlängert worden ist.

Mit elf Bussen aus dem Umland angereist

Diesen Schritt hatte Amazon Werne in der vergangenen Woche verkündet. Vielen Beschäftigten reicht das nicht, weil sie darin nicht gleichzeitig auch eine Arbeitssicherung für den Einzelnen sehen. "Was ist nach 2018?", fragten bei der Demo am Freitag nicht nur zwei Mitarbeiterinnen, die seit 2011 im Unternehmen arbeiten, sondern auch Betriebsratsmitglied Frank Schrand und Streikleiter Daniel Zimmermann.

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So protestierten Amazon-Mitarbeiter in Werne

In Werne wurde es laut: Die Gewerkschaft Verdi zog am Freitagvormittag mit rund 400 Teilnehmern durch die Innenstadt. 150 streikende Amazon-Mitarbeiter waren bei der Demo dabei. Vom Amazon-Standort im Wahrbrink ging es über das Solebad zum Kolpinghaus an der Alten Münsterstraße.
26.06.2015
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Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Rund 400 Streikende kamen zum Verdi-Marsch durch die Werner Innenstadt.© Foto: Verena Schafflick
Amazon-Betriebsratsvorsitzender Frank Schrand sprach vor den rund 400 Beschäftigten im Kolpinghaus.© Foto: Vanessa Trinkwald
Die rund 400 Beschäftigten des Einzelhandels versammelten sich nach dem Demonstrationsmarsch im Kolpinghaus. Unter ihnen auch 150 Mitarbeiter von Amazon, die sich seit Montag im Ausstand befinden.© Foto: Vanessa Trinkwald
Die rund 400 Beschäftigten des Einzelhandels versammelten sich nach dem Demonstrationsmarsch im Kolpinghaus. Unter ihnen auch 150 Mitarbeiter von Amazon, die sich seit Montag im Ausstand befinden.© Foto: Vanessa Trinkwald
Die rund 400 Beschäftigten des Einzelhandels versammelten sich nach dem Demonstrationsmarsch im Kolpinghaus. Unter ihnen auch 150 Mitarbeiter von Amazon, die sich seit Montag im Ausstand befinden.© Foto: Vanessa Trinkwald
Die rund 400 Beschäftigten des Einzelhandels versammelten sich nach dem Demonstrationsmarsch im Kolpinghaus. Unter ihnen auch 150 Mitarbeiter von Amazon, die sich seit Montag im Ausstand befinden.© Foto: Vanessa Trinkwald
Streikleiter Daniel Zimmermann sprach vor den rund 400 Beschäftigten im Kolpinghaus.© Foto: Vanessa Trinkwald
Rund 400 Beschäftigte des Einzelhandels sind beim Streiktag der Gewerkschaft Verdi durch die Innenstadt ins Kolpinghaus gezogen.© Foto: Vanessa Trinkwald
Die Streikenden vor dem Kolpinghaus.© Foto: Vanessa Trinkwald
Rund 400 Beschäftigte des Einzelhandels sind beim Streiktag der Gewerkschaft Verdi durch die Innenstadt ins Kolpinghaus gezogen.© Foto: Vanessa Trinkwald
Die Streikenden vor dem Kolpinghaus.© Foto: Vanessa Trinkwald
Die Streikenden vor dem Kolpinghaus.© Foto: Vanessa Trinkwald
Rund 400 Beschäftigte des Einzelhandels sind beim Streiktag der Gewerkschaft Verdi durch die Innenstadt ins Kolpinghaus gezogen.© Foto: Vanessa Trinkwald
Schlagworte Werne

Neben der Beschäftigungssicherung setzen sich die Amazon-Mitarbeiter weiterhin für einen Tarifvertrag ein. Genau wie die 250 anderen Beschäftigten, die am Freitag an der Kundgebung in Werne teilgenommen haben. Mit 11 Bussen waren die Streikenden - unter anderem von Kaufland, Ikea und Real - aus Kamen, Bielefeld und Dortmund angereist, um sich für die Tarifbindung im Einzelhandel und 5,5 Prozent (mindestens 140 Euro) mehr Lohn starkzumachen. Vom Solebad-Parkplatz Am Hagen zog der Demonstrationsmarsch erst lautstark durch die Innenstadt und dann weiter zum Kolpinghaus an der Alten Münsterstraße.

Kritik an "Hinhaltetaktik"

Dort sprach Amazon-Betriebsratsmitglied Frank Schrand auch über Amazons Zukunft nach 2018. Der Versandhändler wird wohl auch dann ein Logistikzentrum in Werne betreiben - die Stadt sieht die Fläche südlich des Gewerbegebietes Wahrbrink-West bis zur Bahnlinie als Optionsfläche vor.

"Doch wer garantiert, dass die Beschäftigten mitgenommen werden in den neuen Betrieb?" Amazon halte sich mit befristeten Arbeitsverträgen alle Optionen offen. Zudem kritisierte Streikleiter Daniel Zimmermann die Hinhaltetaktik des Versandhändlers. Ähnlich wie jüngst bei der Verlängerung des Mietvertrages "werden sie es wieder bis zum letzten Tag hinauszögern, den Mitarbeitern Klarheit zu verschaffen".

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