Verschärftes Sicherheits-Konzept für den Rosenmontagszug in Werne

Früher Schluss

Mit einem ausgeweiteten Sicherheitskonzept wollen das Ordnungsamt und alle Beteiligten Ausschreitungen wie beim Rosenmontagszug 2018 verhindern. Dazu ist ein Bündel an Maßnahmen geplant.

Werne

, 18.01.2019, 11:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Direkt neben dem Rathaus kam es nach dem Rosenmontagszug 2018 gegen 18 Uhr zu einer Schlägerei. Polizei und Sicherheitsdienst gingen dazwischen, hatten Mühe die Situation zu beruhigen.

Direkt neben dem Rathaus kam es nach dem Rosenmontagszug 2018 gegen 18 Uhr zu einer Schlägerei. Polizei und Sicherheitsdienst gingen dazwischen, hatten Mühe die Situation zu beruhigen. © Jörg Heckenkamp (A)

So gibt es die Überlegungen, das Musikangebot auf der Marktplatzbühne sowie die Öffnungszeit der Getränkestände von 20 auf 19 Uhr zu reduzieren, zumal der Zug gegen 16.30 Uhr beendet ist.

Weitere Ideen: Den Standort der Bühne auf dem Marktplatz verändern. Außerdem ist daran gedacht, dunkle Bereiche wie hinter der Bühne besser auszuleuchten oder gleich ganz abzusperren. Unter anderem dort hatten sich nämlich im vergangenen Jahr Schlägereien entwickelt, die die Polizei nur schwer in den Griff bekommen hat.

Jetzt lesen

Diese Ideen sprossen auf einer Vorabsitzung am Donnerstag, 17. Januar 2019, von Interessengemeinschaft Werner Karneval (IWK) als Ausrichter, Ordnungsamt, Polizei, BAK-Wachdienst, DRK, Jugendamt, Streetwork, Rettungsdienst, Feuerwehr, Abteilung Straßen und Verkehr sowie dem Bauhof.

Schulen machen an Rosenmontag weiterhin keinen Unterricht

Bedauernd nahmen alle zur Kenntnis, dass die Werner Schulen nicht von ihrer Regelung abgehen wollen, den Rosenmontag und teils auch den Nelkendienstag unterrichtsfrei zu gestalten. „Das hätte uns geholfen, da wären die Kids vormittags wenigstens beschäftigt“, sagt Ordnungsamtsleiterin Kordula Mertens auf Anfrage. So nutzten etliche Jugendliche bereits den Vormittag, um „vorzuglühen“.

Die sonstigen Rahmenbedingungen für den Rosenmontagszug am 4. März 2019 sind unverändert. Der Zugweg bleibt, ebenso das Glasverbot wie auch Angebote des Streetwork und vieles mehr.

Lesen Sie jetzt