Video: Das entsteht im Möbelhaus Reuter-Tönies

Flüchtlings-Wohnungen in Werne

Was passiert da im ehemaligen Möbelhaus Reuter-Tönies in Werne - hinter den Bauzäunen aus Metall und Holz? Dort entsteht Wohnraum für Flüchtlinge, unter der Regie der Stadt Werne. Wir haben uns dort umschauen dürfen - mit Fotoapparat und Videokamera.

WERNE

, 18.02.2016, 05:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Video: Das entsteht im Möbelhaus Reuter-Tönies

Der Fachwerkbau an der Burgstraße stammt aus dem Jahr 1907, wie der Giebel verrät.

Die Fußwege von der Horne zum ehemaligen Möbelhaus Reuter-Tönies an der Burgstraße sind versperrt - mit Bauzäunen aus Metall und Holz. Der einstige Haupteingang ist verschlossen.

Und über den Hof haben eigentlich nur Handwerker Zutritt, die auch am Umbau des Möbelhauses zur Unterkunft für 80 Flüchtlinge mitwirken. Für uns hat die Stadt Werne als Eigentümerin des fast 110 Jahre alten Gebäudes eine Ausnahme gemacht und ebenfalls geöffnet. Wir schauten uns mit Fotoapparat und Videokamera um.

 

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Altes Möbelhaus Reuter-Tönies wird Ort für Flüchtlinge

Früher wurden hier Möbel verkauft, jetzt wird das Gebäude zum Wohnraum für Flüchtlinge: Im ehemaligen Möbelhaus Reuter-Tönies entstehen Wohnungen für viele Menschen. Vorab haben wir uns dort umsehen dürfen.
17.02.2016
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Die Gebäude stammen aus dem Jahr 1907 (vorne links), aus den 1950er- und den 1970er-Jahren.© Foto: Sylvia vom Hofe
Nicht kopflos, sondern besonnen sind die Handwerker bei der Arbeit.© Foto: Sylvia vom Hofe
An die Vergangenheit als Möbelhaus erinnern heute nur noch Schilder und Beschriftungen an Schaufenstern, die die Handwerker zumauern.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Fachwerkbau an der Burgstraße stammt aus dem Jahr 1907, wie der Giebel verrät.© Foto: Sylvia vom Hofe
Bis die ersten Bewohner einziehen, sind auch die beschriftungen verschwunden, die daran erinnern, dass im Obergeschoss ein Fitnesscenter war -Selbstverteidigungskurse wurden auch angeboten.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Keller bietet Platz für den Warmwasserbereiter. Auch die Waschmaschinen werde dort bald stehen.© Foto: Sylvia vom Hofe
Ein Werbeplakat im Keller erinnert an längst vergangene Zeiten.© Foto: Sylvia vom Hofe
Das war Millimeterarbeit: die Versorgungsleitungen unter der Kellerdecke.© Foto: Sylvia vom Hofe
Aus Holzplatten hat die Stadt eine Barriere geschaffen, um den Zugnag zur Baustelle unmöglich zu machen. "Vorher hatten wir es mit metallenen Bauzäunen versucht", sagt Wendelin Jücker von der Stadtverwaltung. Viermal seien sie umgeschmissen worden. "Das war einfachh zu gefährlich."© Foto: Sylvia vom Hofe
Das Gitter wird auch nach den Bauarbeiten bleiben - zur Sicherheit. Es versperrt den schmalen Fußweg, der früher entlang der Schaufesnter rund um das Möbelhaus führte.© Foto: Sylvia vom Hofe
Improvisationskunst ist gefragt. Hier liegt ein Rohr über dem Fußboden. Die Handwerker werden es verkleiden.© Foto: Sylvia vom Hofe
Ein Blick in die Räume der Tafel, die seit Anfang des Jahres wieder im Gebäude ist.© Foto: Sylvia vom Hofe
Trotz des Baulärms gibt es stille Örtchen.© Foto: Sylvia vom Hofe
Die Trockenbauer haben viel zu tun.© Foto: Sylvia vom Hofe
Wo einst große Schaufenser waren, gibt es bald nur noch "normal" große Fenster.© Foto: Sylvia vom Hofe
Auf dieser Etage sind die Duschen und Toiletten einzeln angeordnet.© Foto: Sylvia vom Hofe
Schöner Ausblick.© Foto: Sylvia vom Hofe
Auf allen drei Ebenen finden sich Außenbereiche. Ein neuer Bodenbelag fehlt aber noch.© Foto: Sylvia vom Hofe
Rechts ist Platz für Küchengeräte, links für Esstisch und Stühle.© Foto: Sylvia vom Hofe
Hier bohren Handwerker ein Loch für eine Versorgungsleitung.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Blick in einen Wohnraum.© Foto: Sylvia vom Hofe
Die Aufschrift wird bis zum Einzug der Flüchtlinge verschwinden.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Aufzug ist noch in Betrieb. Mit ihm transportieren die Handwerker Material.© Foto: Sylvia vom Hofe
Kleinere Fenster statt großer Schaufenster.© Foto: Sylvia vom Hofe
So sieht der Sanitärbereich in der mittleren Etage aus.© Foto: Sylvia vom Hofe
Auf der mittleren Etage befinden sich jeweils zwei Toiletten in einem Raum.© Foto: Sylvia vom Hofe
Wo es möglich war, haben die Handwerker die alten Fenster erhalten.© Foto: Sylvia vom Hofe
Das Dämmmaterial wartet darauf, verarbeitet zu werden.© Foto: Sylvia vom Hofe
Das ehemalige Möbelhaus an der Burgstraße.© Foto: Sylvia vom Hofe
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