Waldbrand in Werne vermutet: Feuerwehr findet schnell Ursache für Rauch

Feuerwehreinsatz in Werne

Weil ein Autofahrer einen Waldbrand vermutete, rückte die Feuerwehr Werne am Freitagnachmittag zur Nordlippestraße aus. Es gab schnell Entwarnung. Die Rauchentwicklung hatte eine andere Ursache.

Werne

, 31.07.2020, 16:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Löschzug 1 und die Löschgruppe 4 waren im Einsatz an der Nordlippestraße, weil dort ein Wald- oder Böschungsbrand vermutet wurde. Allerdings konnten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr den eigentlichen Hintergrund der Rauchentwicklung schnell herausfinden.

Der Löschzug 1 und die Löschgruppe 4 waren im Einsatz an der Nordlippestraße, weil dort ein Wald- oder Böschungsbrand vermutet wurde. Allerdings konnten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr den eigentlichen Hintergrund der Rauchentwicklung schnell herausfinden. © Freiwillige Feuerwehr Werne

Zu einem vermeintliche Wald- oder Böschungsbrand rückten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Werne am Freitagnachmittag, 31. Juli, zur Nordlippestraße aus. Um 14.28 Uhr wurden die Kameraden alarmiert, weil ein Autofahrer eine Rauchentwicklung bemerkt hatte.

Vor Ort konnte der Einsatzleiter allerdings schnell Entwarnung geben, da er keine entsprechende Feststellung machen konnte. Die Ursache der Rauchentwicklung hatte eine anderen Hintergrund. Auf einem benachbarten Acker war eine Rundballenpresse im Einsatz.

„Das legte die Vermutung nahe, dass es sich anstatt um eine Rauchentwicklung eher um eine Staubentwicklung durch die Feldarbeit handelte“, erklärt Dr. Bodo Bernsdorf, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Werne.

Drohne der Feuerwehr kommt zum Einsatz

Sicherheitshalber suchten die Einsatzkräfte des Löschzugs Mitte und der Löschgruppe Holthausen die Umgebung mit mehreren Fahrzeugen ab. Auch die Drohne des Löschzugs Stadtmitte kam laut Bernsdorf zum Einsatz, um aus großer Höhe die Umgebung zu kontrollieren.

Der Drohnensteuerer kontrolliert die Umgebung mit einer Drohne aus etwa 100 Metern Höhe.

Der Drohnensteuerer kontrolliert die Umgebung mit einer Drohne aus etwa 100 Metern Höhe. © Freiwillige Feuerwehr Werne

Da auch hierbei keine entsprechende Feststellung zu machen war, konnte der Einsatz in Absprache mit der Polizei gegen 15.15 Uhr beendet werden. Im Einsatz waren 21 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen sowie die Polizei und der Rettungsdienst aus Werne.

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Auch wenn der vermeintliche Wald- oder Böschungsbrand sich als Falschmeldung entpuppte, ist es grundsätzlich sinnvoll, bei den aktuell hohen Temperaturen bei einem Verdacht die Feuerwehr zu alarmieren, so Bernsdorf weiter. Denn die Gefahr von Waldbränden ist derzeit sehr hoch. „Ein kleiner Auslöser - etwa eine weggeworfene Zigarette - können schnell zu einem Böschungs- oder Waldbrand führen“, erklärt Bernsdorf.

Drohne im Einsatz: Mit dem Blick von Oben können große Flächen kontrolliert werden.

Drohne im Einsatz: Mit dem Blick von Oben können große Flächen kontrolliert werden. © Freiwillige Feuerwehr Werne

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