Welche Schüler welche Werner Schule besuchen

Statistik in Infografik

Die Werner Schulen haben stabile Schülerzahlen. Wie viele Schüler wo in wie viele Klassen gehen und wie viele Jungen und Mädchen es sind, zeigt die Schulstatistik, die am Donnerstag veröffentlicht wird. Wir konnten vorab hineinschauen - und haben viele informative Grafiken gebastelt.

WERNE

, 07.11.2016 / Lesedauer: 2 min

Sie wollen lieber in interaktiven Grafiken entdecken, wie es um die Werner Schullandschaft bestellt ist? Hier gelangen Sie direkt zur großen Infografik.

Grundsätzlich enthält das Zahlenwerk gute Nachrichten - wenn auch erstmals die Barbaraschule darin fehlt: Die Schülerzahl ist sowohl im Grundschulbereich (982 Schüler) als auch bei den weiterführenden Schulen (1584 Schüler) nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Der Rückgang um insgesamt 68 Schüler ist hauptsächlich auf die Barbaraschule zurückzuführen, deren 64 Schüler größtenteils das neue Förderzentrum Nord in Lünen besuchen und somit nicht mehr in der Werner Statistik auftauchen.

Wie teilen sich die Schüler auf die Schulen auf?

Neben den 2566 Schülern an allgemeinbildenden Schulen in städtischer Trägerschaft gibt es 2073 Schüler, die entweder das bischöfliche Gymnasium St. Christophorus (722) oder das Berufskolleg des Kreises Unna (1351) besuchen.

Die 982 Grundschüler teilen sich auf die Wiehagenschule (392), die Uhlandschule (331), die Kardinal-von-Galen-Schule (203) sowie die Wienbredeschule (56) auf. Letztere wird zum 31. Juli 2018 endgültig auslaufen.

Bereits ein Jahr vorher verabschieden sich die Hauptschule am Windmühlenberg (derzeit noch 63 Schüler) sowie die Konrad-Adenauer-Realschule (75) aus Werne. Beide werden abgelöst durch die Marga-Spiegel-Sekundarschule, die mittlerweile von 790 Kindern besucht wird. Auf das Anne-Frank-Gymnasium gehen 656 Mädchen und Jungen.

Einen Fingerzeig in Richtung Zukunft gibt die Statistik zum Beispiel beim Offenen Ganztag, den erstmal in Werne ausgerechnet die nun auslaufende Wienbredeschule angeboten hat. 41 Schüler nutzen 2005/06 das zunächst noch exklusive Angebot. Die anderen Grundschulen zogen nach, nach elf Jahren besuchen hier insgesamt 373 Kinder den Offenen Ganztag – Tendenz weiter steigend.

Neben dem Offenen Ganztag sorgt auch die steigende Zahl von Schülern im sogenannten Gemeinsamen Lernern dafür, dass trotz geringerer Schülerzahlen – vor sieben Jahren gab es insgesamt noch knapp 1000 mehr – vor allem bei den Grunschulen erhöhter Raumbedarf besteht. Derzeit betrifft das an städtischen Schulen 109 Schüler.

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