Bürgermeister Lothar Christ stellt klar: „Wir dürfen uns Europa nicht schlechtreden lassen“

Pulse of Europe

Der Countdown läuft. Am 26. Mai ist Europawahl. Darauf machte am Sonntag ein letztes Mal die „Pulse of Europe“- Initiative aus Werne aufmerksam. Und die Botschaft war eindeutig.

Werne

, 19.05.2019, 15:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgermeister Lothar Christ stellt klar: „Wir dürfen uns Europa nicht schlechtreden lassen“

Wernes Bürgermeister Lothar Christ (2.v.l.) nahm auch an der Kundgebung teil. © Till Goerke

Banner, Fahnen, Mikro, Stehtisch und eine Gruppe aus etwa 30 Menschen – so sah ein Teil des Marktplatzes, direkt angrenzend an das Wasserspiel, am Sonntag (19. Mai) ab 14 Uhr aus. Die Initiativgruppe aus Werne, die den „Pulse of Europe“ lokal vertritt, hatte zu einer letzten Kundgebung vor der Europawahl am 26. Mai eingeladen. Auch Bürgermeister Lothar Christ war mit von der Partie.

„Es ist sehr wichtig, dass wir hier alle gemeinsam für den Europäischen Gedanken Flaggen zeigen“, stellte Wernes Bürgermeister klar. Und genau das ist es, was sich die Initiativgruppe auf die Fahne geschrieben hat.

Bewegung wirbt für eine hohe Wahlbeteiligung

„Wir müssen Europa gemeinsam stärken.“
Lothar Christ

Die Bewegung wirbt für eine hohe Wahlbeteiligung mit dem Ziel, die demokratische Legitimation der Abgeordneten und der Institution zu stärken. Es ist zudem eine klare Positionierung gegen Populisten und rechte Gesinnungen. „Wir dürfen uns Europa nicht schlechtreden lassen, sondern müssen es gemeinsam weiter stärken“, sagte Christ.

Ins Leben gerufen hat die Pulse of Europe Bewegung in Werne vor zwei Jahren Konrad Günther (70). Am gestrigen Sonntag fand die letzte von insgesamt fünf Veranstaltungen vor dem Rathaus statt.

Jeweils um 14 Uhr trafen sich die Initiatoren und interessierte Bürger vor der historischen Kulisse in Wernes Innenstadt, um über ein breites Themenspektrum zu sprechen. Von Fairtrade über Frieden, Welthandel, Ortsbezug und Ökologie reichte dabei die Bandbreite.

Bürgermeister Lothar Christ stellt klar: „Wir dürfen uns Europa nicht schlechtreden lassen“

Ein letztes Mal traf sich die Initiative am Sonntag auf dem Marktplatz. © Till Goerke

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt