Heiliger Nepomuk zieht nach Bauarbeiten am Kreisverkehr zurück an die Horne

Statue an Hornebrücke

Der Kreisverkehr an der Münsterstraße ist fast fertig. Es fehlen noch Schilder, Markierungen und die Statue des Heiligen Nepomuk. Wann kommt das Denkmal zurück in seinen alten Schaukasten?

Werne

, 05.07.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Statue des Heiligen Nepomuk steht momentan im Karl-Pollender-Stadtmuseum. In wenigen Wochen darf Nepomuk zurück an seinen alten Standort an der Horne.

Die Statue des Heiligen Nepomuk steht momentan im Karl-Pollender-Stadtmuseum. In wenigen Wochen darf Nepomuk zurück an seinen alten Standort an der Horne. © Anne Schiebener

Im Dezember vergangenen Jahres wurde die alte Fußgängerbrücke über der Münsterstraße abgerissen. Mit ihr verschwand ebenfalls die Figur des Heiligen Nepomuk. Zurück blieb ein leerer Schaukasten - denn Nepomuk ist vorübergehend ins Karl-Pollender-Stadtmuseum gezogen.

Am Freitagmittag, 3. Juli, wurde der neue Kreisverkehr an der Münsterstraße eröffnet. Mit dem Abschluss der Baustelle darf auch der Heilige Nepomuk zurück an seinen alten Standort an der Hornebrücke. „In zwei bis drei Wochen kann Nepomuk wieder in sein altes Haus“, sagt Dr. Constanze Döhrer, Museumsleiterin des Stadtmuseums.

Die Heiligenfigur wurde vor dem Abriss der Fußgängerbrücke an der Münsterstraße in Sicherheit gebracht. Für ein paar Tage stand Nepomuks Schaukasten leer.

Die Heiligenfigur wurde vor dem Abriss der Fußgängerbrücke an der Münsterstraße in Sicherheit gebracht. Für ein paar Tage stand Nepomuks Schaukasten leer. © Andrea Wellerdiek

Bei seinem Einzug ins Museum musste die Holzfigur erst einmal akklimatisieren. Restauriert wurde sie nicht, der Schaukasten soll jedoch einen neuen Sockel bekommen, der geschichtlich besser ins Stadtbild passt. „Er soll nicht mit Sandstein aus Anröchte, sondern mit Sandstein aus Ibbenbüren - wie auch beim Alten Rathaus - entstehen“, sagt Gisbert Bensch, Projektleiter der Stadt Werne.

In wenigen Wochen kann der Heilige Nepomuk, Patron der Brücken, zurück an die Horne an der Münsterstraße. Dort steht er, bis auf die Zwangsunterbrechung durch die Bauarbeiten, seit 1976. Bis es soweit ist, kann das Denkmal im Stadtmuseum betrachtet werden.

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