Werne-Krimi holt Okkultismus in die Lippestadt

Mit Leseprobe zum Anhören

Drogen und Gewalt halten Einzug in Werne. Zumindest in dem neuen Roman der Herberner Autorin Renate Behr. Okkulte Feiern und eine Verschwörung spinnt sie zu einem Kriminalfall zusammen. Für uns hat sie eine Leseprobe ihres Krimis "Der Kerzenkreis" eingesprochen.

WERNE/HERBERN

21.09.2016, 15:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Werne-Krimi holt Okkultismus in die Lippestadt

Autorin Renate Behr und Hubertus Waterhues, Inhaber von Bücher Beckmann, präsentieren den neuen Werne-Krimi "Der Kerzenkreis".

Satanismus, ominöse Kriminalfälle, Drogenmissbrauch – all das würde man in Werne nicht vermuten. Doch die Autorin Renate Behr scheint genug Fantasie zu haben, um einen Kriminalroman darüber zu schreiben, der in Werne spielt. Der erste Anhaltspunkt des fiktiven Kommissars Jens Wischkamp im neuen Krimi „Der Kerzenkreis“ ist eine „schwarze Messe“, die Jugendliche auf dem jüdischen Friedhof gefeiert haben sollen. Es entwickelt sich eine Verschwörung um ein neu gegründetes Jugendzentrum.

Heimatliteratur ist Renate Behrs Steckenpferd: Im Moment arbeitet sie an einem Roman über eine Stadt in Thüringen. „Mein Mann kommt gebürtig dort her“, so die Autorin, die seit 2009 in Herbern lebt. Ein Blick auf Leseproben und Klappentext zeigt zwar, dass der Krimi sicher kein großes Werk der Weltliteratur ist. Jedoch leben Behrs Texte sowieso vor allem von der lokalen Verbindung zwischen Leser und Geschichte. „Der Kerzenkreis“ ist bereits der neunte Werne-Krimi von ihr.

„Der Kerzenkreis“ von Renate Behr ist erhältlich im örtlichen Buchhandel, auf dem Weihnachtsmarkt und online. Der Roman kostet 12,90 Euro.

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