Werner fordert 100 Euro pro Bürger vom Land - und kommt damit ins Fernsehen

Corona-Krise

Wenn es nach Kay Hirschhäuser (53) ginge, bekämen die Kommunen vom Land 100 Euro pro Einwohner. Der WDR hat ihn zu seiner Idee auf dem Werner Marktplatz interviewt.

Werne

, 22.05.2020, 15:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Werner Kay Hirschhäuser (53) wünscht sich mehr Unterstützung für die Kommunen. Mit seiner Idee, dass das Land 100 Euro pro Einwohner an die Kommunen zahlen soll, kommt er ins Fernsehn. Der WDR filmte ihn auf dem Marktplatz.

Kay Hirschhäuser (53) aus Werne wünscht sich mehr Unterstützung für die Kommunen. Mit seiner Idee, dass das Land 100 Euro pro Einwohner an die Kommunen zahlen soll, kommt er ins Fernsehn. Der WDR filmte ihn auf dem Marktplatz. © Felix Püschner

Der Werner Kay Hirschhäuser findet: Die Politik sollte nicht Millionen in die Lufthansa und andere Projekte stecken, sondern die einzelnen Kommunen unterstützen. In einem Brief wandte er sich an Armin Laschet (Ministerpräsident des Landes NRW). Diesen Brief ließ er auch dem Westdeutschen Rundfunk zukommen.

Der war von Hirschhäusers Idee begeistert und verabredete sich daher mit ihm auf dem Werner Marktplatz. Auch beim Bürgermeister schaute das Fernsehteam vorbei. Der Beitrag wird am Freitag (22. Mai) in der aktuellen Stunde (beginnt um 18.45 Uhr) gesendet und ist daraufhin in der WDR-Mediathek online verfügbar.

100 Euro für jeden Einwohner in die Kasse der Kommune

Nach Hirschhäusers Vorstellung sollte das Land 100 Euro pro Einwohner an die Kommunen zahlen, um beispielsweise Kindergärten und andere städtische Einrichtungen in der Corona-Krise zu unterstützen. „Mit den 2,8 Millionen, die da für Werne herumkämen, könnte man ordentlich etwas machen“, findet Hirschhäuser.

Wie der Bürgermeister auf seine Idee reagiert hat, weiß der Werner noch nicht. Aufgeregt war Hirschhäuser beim Dreh überhaupt nicht: „Da stirbt man nicht von. Man redet mit dem Reporter und vergisst die Kamera dabei ganz schnell. Das ist keine große Sache.“ Gespannt sei er jedoch auf das Statement von Bürgermeister Lothar Christ zum Thema im rund dreiminütigen Beitrag.

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