Werner Karneval: Das ändert sich an Rosenmontag

Umzug am 27. Februar

Die Werner Narren können kräftig durchatmen: Der Karnevalsumzug 2017 findet wie gewohnt statt - trotz der neuen Verkehrsinsel am Bült. Das entschieden die Rosenmontags-Organisatorender Interessengemeinschaft Werner Karneval. Kleine Veränderungen wird es aber trotzdem geben. Wir zeigen die Strecke auf einer Karte.

WERNE

, 13.01.2017, 13:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Werner Karneval: Das ändert sich an Rosenmontag

Die neue Verkehrsinsel ist kein Anlass, den Rosenmontagszug zu verlegen. Um Platz zu schaffen, wird das Fußgängerzonen-Schild und der Papierkorb abmontiert.

„An unserem Konzept durch die Innenstadt und über die Stockumer Straße können wir festhalten“, sagt IWK-Präsident Michael Holtmann auf Anfrage. Die neue Verkehrsinsel am Bült in Höhe der Einmündung Markt sei zwar ein Hindernis, aber dennoch kein Grund, die Streckenführung am 27. Februar zu ändern. Zur Vorsicht werden an der Seite der Bushaltestelle Absperrgitter aufgestellt. „Dort dürfen keine Zuschauer stehen“, betont er. Hier könnte es eng werden.

"Strecke hat sich bewährt"

Zudem entfernen die Bauhofmitarbeiter das Schild „Fußgängerzone“ und den Papierkorb. Auch wenn man mit den Wagen ein Stück auf die Verkehrsinsel fahren müsste, würde es immer noch passen.

„Die Strecke hat sich bewährt“, sagt der IWK-Präsident. Jede Veränderung hätte zu Problemen geführt. Zum Beispiel wäre dann, wenn man vom Markt aus gerade auf den Bült hätte fahren müssen, die Pufferzone Stockumer Straße weggefallen. „Aber dorthin können viele Menschen ausweichen, wenn wider Erwarten mehr Leute kommen würden“, erläutert der Präsident. „Vor allem bei Familien mit Kindern ist die Straße beliebt“, hat er beobachtet. „Hier können sie in Ruhe Kamelle sammeln.“

 

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Seit zehn Jahren führt die Route hier entlang, erinnert er sich aber auch noch an die Zeit, als sich der Lindwurm an der Feuerwehr vorbeischlängelte und über den Roggenmarkt führte.

"Wir brauchen Fußgruppen"

Auch Umzugsorganisator Hartmut Hartung ist erleichtert über den Fortbestand. „Die Leute haben sich an die Streckenführung gewöhnt“, sagt er. Anmeldungen für 18 Wagen und sechs Fußgruppen zählt er bislang. „Fußgruppen könnten wir auf jeden Fall noch gebrauchen“, sagt er. Das runde das karnevalistische Treiben ab. Anmeldungen nehmen die Karnevalisten auf ihrer Homepage entgegen.

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Für das Sturmprinzenpaar 2016 Dirk I. und Melanie II. gibt es übrigens einen Extra-Wagen: Sie mussten wegen des Zugausfalls (Sturmtief Ruzica) 2016 auf die Teilnahme verzichten. „Als kleine Entschädigung dürfen sie dieses Jahr mitfahren“, tröstet Hartung.  

 

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