Werner Klimaschutzpreis hat zwei Gewinner

2500 Euro aufgeteilt

Auf den ersten Blick erscheint es seltsam: Neben der „Givebox“ der Grünen Jugend bekommt die Werner Arbeitsgemeinschaft Flüchtlingshilfe den RWE-Klimaschutzpreis 2015. Wir verraten, warum die Jury deren Engagement als klimaschützend betrachtet.

WERNE

04.01.2016, 18:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Werner Klimaschutzpreis hat zwei Gewinner

Die Give-Box am Busbahnhof.

Die Stadt Werne und die RWE Deutschland AG überreichen den Gewinnern am 21. Januar (Donnerstag), 15 Uhr, den Klimaschutzpreis in Höhe von 2500 Euro. Dabei kommen 500 Euro der Grünen Jugend und 2000 Euro der Arbeitsgemeinschaft zugute.

Ein energiesparendes und klimaschonendes Leben

Die Bewerbung der Arbeitsgemeinschaft Flüchtlingshilfe zielt unter anderem auf die Vermittlung von nachhaltigem Handeln: Neben der Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache sowie der Begleitung der Flüchtlinge zu Behörden, Institutionen und Ärzten informiert die Arbeitsgemeinschaft auch über Ressourcen schonendes Wirtschaften, Abfallvermeidung durch Weitergabe und Wiedernutzung nicht mehr benötigter Gegenstände. Beworben wird ein allgemein energiesparendes und klimaschonendes Leben.

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Vor diesem Hintergrund entstand auch das Projekt der Fahrrad-Werkstatt: Spendenfahrräder wurden wieder verkehrstauglich gemacht und als Leihfahrräder an die Flüchtlinge vergeben. So werden Ressourcen geschont und Kohlendioxid eingespart.

Ressourcen mit „Givebox“ schonen

Die Grüne Jugend hatte sich mit ihrer „Givebox“ beworben. Dabei handelt es sich um eine alte Telefonzelle, die von den Jugendlichen umgestaltet wurde. In ihr befinden sich Bücher, die zwar gelesen, aber dennoch in einem guten Zustand sind. 

Interessierte können sich Bücher aus der Givebox mitnehmen, sie anschließend behalten oder nach dem Lesen wieder zurückbringen. So werden Ressourcen geschont, sagen die Grünen: Denn es müssen weder neue Bücher gekauft werden, noch werden die alten Bücher entsorgt.

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