Werner Kolpinghaus: Restaurant hat neuen Pächter

Gastronom aus Hamm

Die Kolpingsfamilie Werne hat einen Nachfolger für den Restaurantbetrieb im Kolpinghaus gefunden. Der erfahrene Gastronom Horst Nußbaum aus Hamm hat den Zuschlag bekommen. Er übernimmt das Kolpinghaus zum 1. November. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Pächter und seinem Konzept.

WERNE

28.06.2017, 15:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Werner Kolpinghaus: Restaurant hat neuen Pächter

Christoph Böckenbrink (l.) und Josef Meinke (r.) aus dem Kolping-Vorstand haben gestern das neue Pächterehepaar der Kolpingauses vorgestellt. Zum 1. November übernehmen Horst Nußbaum und Bettina Schriever den Restaurant- und Hotelbetrieb. Foto: Gumprich

Wer ist Horst Nußbaum überhaupt?

Der neue Pächter ist ein echter Rheinländer, geboren in Mönchengladbach. Viele Jahre war der 51-Jährige als Brauereivertreter unterwegs, bis er nach Hamm kam. Dort hat er die „Enge Weste“ in der Innenstadt betrieben und die Gastronomie am Flugplatz, den „FliegerHorst“, auf Vordermann gebracht. Hier war die Kolpingsfamilie auch zum Probeessen. In Hamm bricht Nußbaum alle Zelte ab, will sich komplett auf das Kolpinghaus konzentrieren und bezieht auch die Pächter-Wohnung im Obergeschoss.

 

Wen bringt der neue Pächter mit und wann zieht er ein?

In erster Linie seine Frau Bettina Schriever (49). Sie hat ihn bereits in seinen Hammer Betrieben unterstützt. Außerdem bringt Nußbaum ein sechsköpfiges Team vom Flugplatz mit. Darunter auch den Koch. Nußbaum übernimmt das Kolpinghaus zum 1. November.  

Wie sieht das kulinarische Konzept aus?

Es soll weiterhin bürgerliche Küche geben. Da Nußbaums Koch Montenegriner ist, soll es auch eine kleine Spezialitäten-Karte aus seinem Heimatland geben. „Alles handgemacht. Tiefkühl-Ware bieten wir nicht an“, sagt Nußbaum. Neben diversen Bieren vom Hahn will er Flaschenbiere aus aller Welt anbieten. Für den Biergarten, der ab Ostern bei gutem Wetter jeden Tag ab nachmittags bis 21.45 Uhr geöffnet sein soll, gibt es eine eigene Speisenkarte. Das Restaurant schließt während der ersten ein, zwei Wochen im November. „Wir brauchen Zeit, um uns einzurichten“, so Nußbaum.

 

Gibt es Änderungen im Hotelbetrieb?

Der Hotelbetrieb läuft nahtlos weiter, auch während der Übergangszeit, wenn das Restaurant geschlossen hat. Die Kolpingsfamilie wird nach und nach die 16 Zimmer renovieren. Ein bislang nicht genutzter Raum kommt hinzu, der als "Musterzimmer" schon in diesem Jahr neu ausgestattet wird.

 

Was müssen die Vereine wissen?

Bis auf die kurze Phase zu Beginn, wenn das Restaurant geschlossen hat, geht es für die Vereine normal weiter. Nußbaum bringt sogar einen Verein aus Hamm mit: eine Dart-Mannschaft. „Wir stellen hinten bei der Kegelbahn ein oder zwei Dart-Automaten auf. Begeisterte Darter sind bei uns also willkommen“, so der neue Pächter.

 

Wie sieht es mit Fußballgucken aus?

„Wir zeigen weiterhin Fußball. Wahrscheinlich werde ich auch eine Leinwand mit Beamer anschaffen“, so Nußbaum, dessen Herz für die Borussia schlägt – aber für die aus dem Rheinland.

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