Toni Tuklan (4.v.l.) und Dietmar Wurst (5.v.l.) wurden für die Spendenaktion „Glücklich geht einfach“ und den SuS Rünthe geehrt: Sie holten sich den dritten Platz bei der Auszeichnung „Sterne des Sports“ in NRW. © Dietmar Wurst
Spendenaktion für Afrika

Werner Spendenaktion und SuS Rünthe sahnen bei Verleihung zum Sport-Oskar ab

Die Werner Dietmar Wurst und Toni Tuklan sind mit dem SuS Rünthe für ihre Spendenaktion „Glücklich geht einfach“ ausgezeichnet worden. Auch wenn es nicht für Berlin gereicht hat, sahnten sie bei „Sterne des Sports“ ab.

Großer Erfolg für die Spendenaktion „Glücklich geht einfach“ und den SuS Rünthe: Bei der Preisverleihung „Sterne des Sports“ haben die beiden Werner Initiatoren Dietmar Wurst und Toni Tuklan mit dem Verein den dritten Platz erreicht. Und das bei fast 200 Bewerbungen von rund 18.000 (Sport-)Vereinen aus ganz NRW.

Die Preisverleihung „Sterne des Sports“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gilt als „Oskar des Sports“ und ist Deutschlands wichtigster Vereinswettbewerb im Breitensport. Bei der Vorauswahl in NRW, der Silbermedaille wenn man so will, hat der SuS Rünthe mit der Spendenaktion für Afrika Platz drei geholt.

1000 Euro Preisgeld für SuS Rünthe

Damit hat es zwar nicht für die Qualifizierung für die bundesweite Verleihung der „Sterne des Sports“ in Berlin gereicht. Dennoch sind die beiden Initiatoren Dietmar Wurst und Toni Tuklan mit Stolz von der Verleihung am Dienstag (26. Oktober) aus Düsseldorf zurückgekehrt. Sechs Projekte aus NRW waren dazu eingeladen.

„Unter den Top 6 zu sein war schon klasse. Dass wir es dann sogar auf das Treppchen geschafft haben, ist umso erfreulicher“, erklärte Dietmar Wurst. Der dritte Platz ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1000 Euro dotiert. Was genau mit dem Geld passieren soll, sei noch unklar, so Wurst. „Das Geld tut auf jeden Fall etwas Gutes. Ob es in Projekte des SuS Rünthe fließt oder in die Spendenaktion, wissen wir noch nicht“, erklärte der Vorsitzende des SuS Rünthe auf Anfrage dieser Redaktion.

Er richtete dabei auch den Dank an die vielen Unterstützer der Aktion. „Unser Projekt ist nur so erfolgreich geworden, weil sich gefühlt unendlich viele daran beteiligt haben und uns ihre Sachen gebracht und geschickt haben. Ohne die herausragende Resonanz und Unterstützung hätten wir es niemals aufs Treppchen gebracht“.

Die Auszeichnung sei zugleich eine tolle Auszeichnung für die ehrenamtliche Arbeit, die im Verein SuS Rünthe von Trainern, Helfern und Vorständen geleistet wird. „Die Begeisterung und Stimmung im Verein ist aktuell sowieso schon klasse, was sich sicherlich auch in dem riesigen Mitgliederzuwachs widerspiegelt. Trotz Corona haben wir in den letzten 2,5 Jahren circa 40 Prozent Mitglieder dazugewinnen können“, erklärte Wurst.

Erinnerungsfoto mit Olympiasiegerin Mieke Kröger: Dietmar Wurst (l.) und Toni Tuklan bei der Preisverleihung zu „Sterne des Sports“ in Düsseldorf.
Erinnerungsfoto mit Olympiasiegerin Mieke Kröger: Dietmar Wurst (l.) und Toni Tuklan bei der Preisverleihung zu „Sterne des Sports“ in Düsseldorf. © Dietmar Wurst © Dietmar Wurst

Den Sieg in NRW sicherte sich As-Ka-Do e.V. Sport & Bildung aus Hückelhoven. „Wir vom SuS Rünthe drücken die Daumen und hoffen, dass Gold nach NRW geht“, sagte Wurst als fairer Drittplatzierter.

Er und Toni Tuklan erlebten eine gelungene Preisverleihung in Düsseldorf, die von dem Dortmunder Sportjournalisten Peter Großmann moderiert wurde. Neben den Offiziellen Stefan Klett, Andrea Milz und Dirk Cormann war auch Radsportlerin Mieke Kröger zu Gast. Die frischgebackene Olympiasiegerin in der Vierer-Mannschaftsverfolgung plauderte über den Sieg ihrer Goldmedaille und ihrem neuen Weltrekord in Tokio. Der Vorsitzende des Kreissportbundes Unna, Klaus Stindt, war zudem angereist, um seine persönlichen Glückwünsche an die Werner Initiatoren der Spendenaktion auszurichten.

Über die Autorin
Redaktion Werne
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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Andrea Wellerdiek