Wernerin zeigt Aniskringel-Rezept in "Zuckerguss"

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Elena Preuschoffs Leidenschaft ist das Backen. Das wissen ihre Freunde und ihre Familie. Das Rezept für die Aniskringel hat sie von ihren Verwandten aus Italien. Damit ist die Wernerin nun im Backmagazin "Zuckerguss" zu sehen ist. Uns hat sie das Rezept verraten.

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, 09.11.2016, 14:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Elena Preuschoff mit ihrer Mutter Marina.

Elena Preuschoff mit ihrer Mutter Marina.

„Ich backe sehr gern. Das wissen mittlerweile alle. Vergangenes Jahr habe ich Butterkekse entdeckt. Um sie filigran beschriften zu können, habe ich mir extra einen Stift gekauft“, sagt Elena Preuschoff. Die 32-Jährige arbeitet in Münster als Medizinisch-technische Assistentin (MTA). „Leider schaffe ich es nicht, wöchentlich zu backen.“

Dafür war sie neulich auf der Zimt-und-Sterne-Messe in Münster. „Da habe ich viele Ausstechformen gekauft. Mein Freund hat die Hände über den Kopf geschlagen, als ich damit nach Hause kam“, sagt sie und lacht. Über die Leckereien von seiner Freundin beschwert er sich aber nicht. „Da muss ich ihn oft zurückhalten, wenn ich gebacken habe.“

Aniskringel wecken Kindheitserinnerungen

Die Aniskringel hat sie für das Backmagazin der Ruhr Nachrichten ausgewählt, weil sie bei ihr Kindheitserinnerungen wecken. Ihre Urgroßeltern kommen nämlich aus Italien. Bei ihnen hat sie als Kind oft Aniskringel gegessen. „Zuccherini“ heißen sie dort. „Das Rezept stammt von einer Tante meiner Mutter, die in einem Örtchen zwischen Bologna und Florenz wohnt“, erzählt Elena Preuschoff.

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Schritt für Schritt: So werden die Aniskringel gemacht

Die Aniskringel erinnern Elena Preuschoff immer an ihre Kindheit. Das Rezept hat sie von ihrer Verwandschaft in Italien. Hier gibt es das Gebäck Schritt für Schritt zum Nachbacken. Noch mehr Rezepte finden Sie in unserem Heft Zuckerguss. Zuckerguss ist in allen unseren Geschäftsstellen und Redaktionen zum Preis von 4,90 € (für Abonnenten und Mitarbeiter 2,90 €) erhältlich.
09.11.2016
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So sehen die fertigen Aniskringel aus.© Foto: Elena Preuschoff
Zuerst: Backofen vorheizen.
100 g Zucker, 3 Eier der Größe L miteinander verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.© Foto: Frederike Schneider
Alles gut miteinander vermengen.© Foto: Frederike Schneider
3 El Olivenöl zu der Eiermasse hinzugeben.© Foto: Frederike Schneider
In einer separaten Schüssel 300 g Mehl, 1 TL Backpulver und 1 EL Anispulver vermengen.© Foto: Frederike Schneider
Jetzt nach und nach löffelweise das Mehlgemisch mit zu der Eiermasse geben und alles miteinander vermengen. Elena Preuschoff empfiehlt, erst einen Schneebesen und danach einen Löffel zu benutzen. Abschließend knetet sie den Teig mit den Händen weiter. Empfehlung: Solange Mehl zum Teig hinzufügen, bis der Teig nicht mehr an den Fingern klebt.© Foto: Frederike Schneider
So sieht der Teig nach dem Kneten aus.© Foto: Frederike Schneider
Falls vorhanden, eine Backunterlage benutzen...© Foto: Frederike Schneider
... und sie mit Mehl bestreuen. Falls keine Unterlage zur Hand ist, geht auch die einfache Arbeitsplatte. Die Unterlage lässt sich jedoch leichter säubern, als die Arbeitsplatte.© Foto: Frederike Schneider
Nun walnussgroße Stücke vom Teig zu kleinen Kugeln formen.© Foto: Frederike Schneider
Mit den Händen kleine Kugeln formen.© Foto: Frederike Schneider
Aus den walnussgroßen Kugeln Rollen formen.© Foto: Frederike Schneider
Die Kugeln zu circa 10 bis 12 Zentimeter langen Rollen formen.© Foto: Frederike Schneider
Die Enden der Rollen miteinander verbinden. Ein Wassertropfen hilft, die Enden besser zu verknüpfen.© Foto: Frederike Schneider
Die Kringel auf einem Backblech mit Backpapier verteilen. Es passen vier bis fünf Kringel in eine Reihe. Die Kringel in den Backofen geben, der auf 180 Grad vorgeheizt ist. Sie sollen nach dem Backen immer noch hell bleiben.© Foto: Frederike Schneider
Während die Kringel im Backofen bei 180 Grad backen, wird die Glasur vorbereitet. Dafür100 g Zucker und 50 ml Anistee einen halben TL Anispulver und 10 g Mehl vermengen.© Foto: Frederike Schneider
Für den Anistee werden eine handvoll Anissterne mit 200 ml Wasser kurz gekocht. Zehn Minuten ziehen lassen. So entsteht ein intensiver Tee.© Foto: Frederike Schneider
Es ist normal, wenn sich zunächst Klümpchen bilden. Mit einem flachen Schneebesen auf höchster Stufe rühren.© Foto: Frederike Schneider
Wenn sich Blasen bilden, noch ein wenig weiterkochen. Den Herd nicht unbeaufsichtigt lassen. Einen Löffel in die Zuckerglasur tauchen: Wenn die Glasur in einem langen Faden vom Löffel läuft und nicht sofort abreißt, ist sie fertig.© Foto: Frederike Schneider
Die fertig gebackenen und erkalteten Kringel in die Glasur tunken. Das geht am besten mit zwei Gabeln.© Foto: Frederike Schneider
Die Kringel auf ein Backpapier zum Trocknen legen.© Foto: Frederike Schneider
Wenn die Glasur fast getrocknet ist, die Kringel in einer Schüssel mit 3 EL Puderzucker und 1 TL Anispulver wälzen und ganz trocknen lassen.© Foto: Frederike Schneider
Elena Preuschoff mit ihrer Mutter Marina.© Foto: Frederike Schneider
Noch mehr leckere Weihnachts-Rezepte gibt es in unserem Magazin Zuckerguss. Zuckerguss ist in allen unseren Geschäftsstellen und Redaktionen zum Preis von 4,90 € (für Abonnenten und Mitarbeiter 2,90 €) erhältlich.© Foto: RN
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Mit ihrer Mutter backt sie regelmäßig. „Diesen Dezember werden wir uns an Macarons und Mandelgebäck versuchen. Das schmeckt auch richtig gut.“

Reise zur Verwandschaft nach Italien

Mutter und Tochter haben viele Pläne. Nächstes Jahr soll die ganze Familie nach Italien reisen, um die Verwandtschaft zu besuchen. „Die Generation meiner Eltern fuhr oft nach Italien. Das wurde mit der Zeit immer schwieriger. Alle Familienmitglieder sind berufstätig. Es ist schwierig, die Urlaube zu koordinieren“, sagt die Mutter von Elena, Marina Preuschoff. Elena war das letzte Mal mit 18 Jahren in Italien. Es wird Zeit, die dortigen Aniskringel mit ihren zu vergleichen. 

Das Zuckerguss-Magazin
- Die dritte Ausgabe des Zuckerguss-Heftes ist ab sofort erhältlich.
- Hier gibt es viele Rezepte für Torten, Plätzchen und Kuchen, die auf die Weihnachtszeit einstimmen.
- Zu kaufen ist das Heft in der Geschäftsstelle der Ruhr Nachrichten, Markt 10, für 4,90 Euro, für Abonnenten kostet das Magazin 2,90 Euro.
- Mehr Informationen unter der kostenlosen Rufnummer (0800) 6655443.

 

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