Umzug der 390 Wiehagenschüler in den Neubau verzögert sich um zwei Monate

Bau-Probleme

Die Schüler der Wiehagenschule müssen länger als geplant auf einen Umzug warten. Statt nach den Sommerferien wird‘s bis zu den Herbstferien dauern. Der Grund: Bau-Probleme.

Werne

, 27.05.2019, 11:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Umzug der 390 Wiehagenschüler in den Neubau verzögert sich um zwei Monate

Der Neubau der Wiehagenschule wird erst wesentlich später als bislang vorgesehen, fertig sein. © Mario Bartlewski

„Wir haben Probleme mit der Austrocknung des Estrichs“, sagt Frank Adamietz, Leiter des Kommunalbetriebes Werne. Die Böden trockneten langsamer als geplant. Entsprechend würden sich Anschlussarbeiten wie Bodenbelag oder Einbauten verzögern.

Es bleibt die Frage, ob das alles bis zum anvisierten Umzugstermin in den Sommerferien klappt. „Das können wir hoffen, aber nicht garantieren“, sagt Adamietz. Daher haben die Verantwortlichen den Beschluss gefasst, den Umzug von den Sommer- auf die Herbstferien zu verlegen.

Umzug der 390 Wiehagenschüler in den Neubau verzögert sich um zwei Monate

Sind nicht sehr erfreut über die Verzögerung beim Neubau der Wiehagenschule: (v. l.) Schuldezernent Alexander Ruhe, Frank Adamietz, Leiter des Kommunalbetriebes, Schulleiterin Klaudia Funk-Bögershausen und Björn Rother vom Gebäudemanagement der Stadt. © Jörg Heckenkamp

„Das ist schon eine besondere Herausforderung für uns“, sagt Schulleiterin Klaudia Funk-Bögershausen. Davon seien rund 390 Schüler, 31 Lehrer, 16 OGS-Mitarbeiter sowie weiteres Personal betroffen.

Man habe am Montag die Eltern über die Verlegung informiert, sagt Schuldezernent Alexander Ruhe. Derzeit liefen die Gespräche mit den Busunternehmen für die Fahrpläne der Schulbusse, die sich natürlich auch verzögerten.

Momentan 390 Schüler an zwei Standorten

Aktuell sind die Schüler der Wiehagenschule noch an zwei Standorten untergebracht: Rund 230 an der Horster Straße, etwa 160 in der ehemaligen Wienbredeschule an der Schulstraße.

Rund 2800 Quadratmeter Estrich weist der Neubau der Wiehagenschule an der Stockumer Straße auf. „Anfang März hat die Firma nach und nach damit begonnen“, sagt Björn Rother vom Gebäudemanagement der Stadt. Leider trockne der Estrich nicht gut durch.

Einen speziellen Grund dafür gebe es nicht, so Rother. Vorwürfe gegen die Baufirma wollen man nicht erheben. Derzeit heize man kontinuierlich, um die Feuchtigkeit aus dem Boden zu bekommen.

Großes Manko der Verschiebung: Während die Schule in den Sommerferien sechs Wochen Zeit für den Umzug gehabt hätte, sind es in den Herbstferien nur zwei Wochen.

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