Wochenmarkt in Werne: Diese Veränderungen gibt es ab Freitag

Wochenmarkt während des Lockdowns

Mit der neuen Coronaschutzverordnung wird sich auch der Wochenmarkt in Werne ändern. Einige Änderungen stehen schon fest. Ob alle Händler ihre Stände aufbauen können, darüber wird noch diskutiert.

Werne

, 16.12.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Blumenhändler wie Gerlinde Berndt und Detlef Nolte dürfen nicht ihr gesamtes Sortiment auf dem Werner Wochenmarkt anbieten. Es könnte weitere Änderungen während des Lockdowns auf dem Markt geben.

Blumenhändler wie Gerlinde Berndt und Detlef Nolte dürfen nicht ihr gesamtes Sortiment auf dem Werner Wochenmarkt anbieten. Es könnte weitere Änderungen während des Lockdowns auf dem Markt geben. © (A) Vanessa Trinkwald

Der Wochenmarkt in Werne wird ab Freitag (18. Dezember) anders als sonst aussehen. Das steht bereits fest. Denn auch die Händler des Marktes müssen sich an die neue Coronaschutzverordnung halten. Weil diese aber in einigen Fällen nicht ganz eindeutig ist, diskutieren die Ordnungsämter des Kreises Unna am Donnerstag (17. Dezember) über mögliche weitere Änderungen.

Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch, Käse, Honig - diese Waren können die Besucher weiter auf ihrem Markt in Werne kaufen. Doch aufgrund des seit Mittwoch geltenden Lockdowns werden die Blumenhändler ihr Sortiment anpassen müssen. Der Verkauf von Schnitt- und Topfblumen ist erlaubt. Dekorationsartikel aber etwa dürfen nicht angeboten werden. „Blumen dürfen verkauft werden, weil Einzelhändler das ja auch dürfen“, erklärt Werner Kneip aus dem Ordnungsamt der Stadt Werne.

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Anders sieht das aber für Non-Food-Artikel wie Textilien oder Kurzwaren aus. „Nach unserer Auffassung sollte es diese Stände auch nicht auf dem Wochenmarkt geben. Das ist im Einzelhandel ja auch nicht erlaubt“, sagt Kneip. Doch weil es in der neuen Coronaschutzverordnung dazu keine eindeutige Regelung gibt und es laut Kneip in einigen deutschen Städten unterschiedlich gehandhabt wird, tauschen sich Vertreter der Ordnungsämter des Kreises Unna am Donnerstag aus. Dabei wolle man auch Anfragen von Gewerbetreibenden, beispielsweise von einem Anbieter eines Anhänger-Verleihs, die die Stadt Werne jüngst erreicht haben, klären.

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