„Gemeinsam wohnen an den Linden“ schreitet weiter voran

Wohnprojekt

Das Projekt „Gemeinsam wohnen an den Linden“ schreitet weiter voran. Nach der Unterzeichnung des Pachtvertrags bereiten sich die Initiatoren auf die nächsten Etappen vor.

von Louisa Neupert

Werne

, 28.01.2019, 14:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Gemeinsam wohnen an den Linden“ schreitet weiter voran

So könnte das geplante Mehrgenerationenhaus an der Ecke Tenhagenstraße/Beckhlohhof einmal aussehen. © Engel&Haehnel

„Ich bin dabei!“ – das erhofft sich vor allem Andreas Drohmann, Initiator des Projekts, ab jetzt öfters zu hören. Mit diesem Spruch geht es los mit der großen Werbephase: Denn das Projekt „Gemeinsam wohnen an den Linden“ schreitet immer weiter voran. Seit dem 14. Januar ist auch der Pachtvertrag für das Grundstück unterschrieben.

Zusammen mit dem Architekten Christoph Thiel aus Münster ist eine Wohnsiedlung mit 33 Wohneinheiten geplant mit vier einzelnen Gebäuden. Diese sind sowohl barrierefrei als auch ökologisch vertretbar: „Im Februar geht es für uns nach Düsseldorf, um unser Projekt als Klimaschutzsiedlung anzumelden“, erklärt Christoph Thiel, Architekt aus Münster. Dabei geht es sowohl um energiesparende Faktoren als auch um soziale Faktoren. Das Wort „Gemeinsam“ wird bei allen groß geschrieben: „Wir wollen, dass diese Siedlung vielfältig ist. Sowohl alt als auch jung, ob mit Kind oder ohne – hier ist jeder willkommen“, so Thiel.

„Gemeinsam wohnen an den Linden“ schreitet weiter voran

Ein großer Schritt für das Projekt: Mit einem "Klick" veröffentlichte Andreas Drohmann die neue Webseite – nun kann die Werbephase losgehen. © Louisa Neupert

Ein Drittel vergeben

Ein Drittel der Wohnungen sei bereits vergeben. Nun suchen die Beteiligten die restlichen zwei Drittel: „Wir starten nun mit unserer Werbung“, so Drohmann. „Wir wollen die Menschen über das Internet erreichen, aber auch durch Plakate und vor allem durch unseren Stammtisch“.

Den Stammtisch gibt es alle 14 Tage ab 18 Uhr im Rathaus: „Dort kann jeder unverbindlich vorbeikommen und Fragen stellen“, erklärt Thiel. Von der neuen Internetseite, die Drohmann beim jüngsten Treffen veröffentlichte, erhoffen sich die Verantwortlichen noch mehr Interessenten auf das Projekt aufmerksam machen zu können. Zu sehen gibt es dort nicht nur den Grundriss des Bauprojekts, sondern unter anderem auch Informationen zum Konzept des Mehrgenerationen-Wohnens.

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