Wohnwagen ist nach Unfall nur noch Kleinholz

A1 bei Ascheberg

Die Trümmer lagen überall auf der Fahrbahn, die A1 musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Ein 45-jähriger Autofahrer war auf ein Wohnwagengespann aufgefahren. Verletzt wurde zum Glück niemand, aber der Wohnwagen ist nur noch Kleinholz.

WERNE

, 24.08.2016, 17:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Von dem Wohnwagen ist nicht viel übrig geblieben.

Von dem Wohnwagen ist nicht viel übrig geblieben.

Glück im Unglück hatten gleich mehrere Verkehrsteilnehmer Mittwochnacht bei einem Unfall auf der A1. Ein 45-jähriger Autofahrer aus Neuental fuhr gegen 1 Uhr zwischen den Ausfahrten Hamm-Bockum-Hövel und Ascheberg mit seinem Opel Astra auf den Wohnwagen eines 61-jährigen Mannes aus Bräunlingen auf.

Der 45-Jährige hatte das vor ihm fahrende Gespann zu spät bemerkt und traf es in voller Fahrt. Durch den Zusammenstoß wurde der Aufbau zerstört. Aufgrund der herumwirbelnden Wohnwagentrümmer musste eine 28-Jährige mit ihrem Opel Corsa ausweichen und stieß gegen die Mittelleitplanke.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Unfall auf A1: Wohnwagen komplett zerstört

Ein Auto fuhr auf der A1 auf ein Wohnwagengespann auf. Zum Glück wurde niemand verletzt. Doch der Wohnwagen ist nur noch Kleinholz.
24.08.2016
/
Von dem Wohnwagen ist nicht viel übrig geblieben.© Foto: Feuerwehr Werne
Von dem Wohnwagen ist nicht viel übrig geblieben.© Foto: Feuerwehr Werne
Von dem Wohnwagen ist nicht viel übrig geblieben.© Foto: Feuerwehr Werne
Wohnwagen-Trümmer liegen auf der Fahrbahn.© Foto: Feuerwehr Werne
Auch das Zugfahrzeug des Gespanns wurde stark beschädigt.© Foto: Feuerwehr Werne
Von dem Wohnwagen ist nicht viel übrig geblieben.© Foto: Feuerwehr Werne
Teile des Wohnwagens stecken im Kühlergrill des Opel Astra fest.© Foto: Feuerwehr Werne
Wohnwagen-Trümmer liegen auf der Fahrbahn.© Foto: Feuerwehr Werne
Schlagworte

Niemand ernsthaft verletzt

Ein nachfolgender 44-jähriger VW-Transporter-Fahrer aus Emsdetten musste ebenfalls eine Vollbremsung vollziehen. Bei seinem Fahrzeug entstand ein leichter Sachschaden.

Die mitfahrenden Kinder im Fahrzeug des 61-Jährigen Gespannfahrers im Alter von zwei, vier und elf Jahren wurden vorsorglich im Krankenhaus untersucht, blieben aber unverletzt.

40.000 Euro Sachschaden

In der Atemluft des 45-jährigen Neuentalers bemerkten die Beamten Alkoholgeruch. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein wurde sichergestellt.

Laut Polizei entstand ein Sachschaden in Höhe von 40.000 Euro. Die Autobahn war in Richtung Bremen mehrere Stunden gesperrt. Der Rückstau war bis zu vier Kilometer lang. Die Werner Feuerwehr war mit 23 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort.

 

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt